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Home: Ich beschäftige mich seit 2015 mit den Themen *Hygiene und Hobbys*. Ich mache gerne Fotos vom Alltäglichen, was sich in den Socialmedias und der Mediathek niederschlägt. Viel Spaß auf meinen Seiten. Zur Vorstellung.

Hintergrundbild: Kaufvertrag meines Urgroßvaters (History), es geht um 5000 Kronen.

Zimmerpflanzen aus meiner Sicht von A-Z

Betrifft kulturwürdige Pflanzen bei ganzjähriger Zimmerkultur.

Acalypha hispidia (Katzenschwanz) Andere Arten brauchen es kühler im Winter sonst geilwüchsig.

Achimenes (Schiefteller)

Adenium obesum (Wüstenrose) Im Winter lieber bei 12-18 °C, Zimmerwärme wird uU hingenommen. 

Adromischus (Kurzstiel) ist gut anpassungsfähig, 3 Töpfchen am Fensterbrett bei mir.

Aechmea (Lanzenrosette) grüne Formen gehören jedoch ins Blumenfenster A.fasciata ist robust, braucht a/v ausladenden Wuchs aber viel Platz.

Aeschynanthus (Schamblume) in neueren Hybriden vielleicht anpassungsfähig, braucht aber trotzdem eine hohe Luftfeuchte, Ampelpflanze.

Aglaonema (Kolbenfaden) gedeiht im Zimmer nur in Hydrokultur zufriedenstellend, Lichtansprüche nicht so hoch. 

Aloe variegata ist dekorativ, Tigeraloe. A.vera braucht es im Winter kühl. 

Ananas commosum die bekannte Ananas, auch der Schopf läßt sich vermehren.

Anemia ein Farn der trockene Luft liebt. 

Anthurium hybriden sind Massenware. Die Arten und Blattanthurium gehören ins Blumenfenster. Mir fällt auf das die Hybriden ein Jahr wie Plastikpflanzen gut halten und auch glänzen, dann ein Blickfang sind. Dann beginnen sie oft zu kränkeln und bekommen gefleckte Blätter, dabei handelt es sich oft um Pilzinfektionen. Die Pflanzen muß man dann meist entsorgen, samt Topf. 

Areca Palme am besten in Hydrokultur halten. Betelnüße an der Pflanze belassen, versorgen sie mit Nährstoffe. Ein umtopfen in Erde muß ich deutlich ablehnen, da meine damals von einen Tag auf den anderen alles hängen ließ und übersät mit Schildläusen war und kläglich einging. Schade um die schöne Pflanze. Vor trockener Luft unbedingt bewahren. Leider wird Chrysalidocarpus oft als Areca ettiketiert. 

Aspidistra (Schusterpalme) gedeiht überall, wenn man nicht zuviel Licht gibt., lieber schattig aufstellen und nicht zuviel gießt. Großes Temperaturspektrum. Besonders oft sehe ich sie in dunklen Kirchen wo es temperiert/kühl ist. 

Asplenium (Nestfarn) gefällt mir sehr gut, nicht unter 50 % Luftfeuchte. Im Alter sehr groß, Blätter bis 1 m lang. Gesehen in Einkaufszentren in Graz in großen Exemplaren. 

Astrophytum myriostigma, A.ornatum sie sind die zimmertauglichsten Edelsteine der Kakteen. Im September das gießen reduzieren, im November einstellen auch im warmen Zimmer. Dann erst wieder gießen wenn sich Wachstum regt im Frühjahr. Langsam beginnen, Saugwurzeln müssen sich erst bilden, dann nach 3 Wochen wieder befeuchten und schließlich regelmäßig, aber immer abtrocknen lassen. Bei Hitze pausieren im Hochsommer. 

Beaucarnea (Nolina, Elefdantenfuß) steht bei mir bei viel Licht ganzjährig im warmen Zimmer. Am 7. November 2017 wurde er 1 Jahr alt bei mir und ich liebe ihn. Ich werde ihn auch nicht umtopfen, da er nicht viele Wurzeln unter der Knolle hat.  

Begonia (Blüh- und Blttbegonien) beliebt aber anfällig gegen Mehltau und andere Pilze, sowie fliegende und saugende Schädlinge. 

Billbergia (Bromeliengewächs/Ananasgewächs) ist ein robustes aber nicht sehr dekoratives, meine Meinung Zimmerpflanzengewächs. In die kleinen Urnen muß nicht gegossen werden. Es gibt mittlerweile wenn ich richtig gesehen habe schon dekorativere Hybriden. 

Blechnum ein Farn der Aufmerksamkeit braucht. Auf jedenfall kalkfrei und lauwarm öfters besprühen. Alte Exemplare werden sehr groß. 

Bucida (schwarze Olive) soll wenn man sie bekommt im Zimmer gedeihen. 

Calathea makoyana hab ich schon rascheln gehört, wenn das Marantengewächs ihre Blätter des Nachts faltet, bzw in der Früh auseinanderraschelt. Funktioniert gut, im warmen Wohnzimmer am hellen Fenster. Die anderen Marantengewächse sind wohl besser im Blumenfenster aufgehoben, weil sie im Wohnzimmer Blattflecken bekommen. Mehr als einen Lieb ist. Die Blätter schauen auch vertrocknet und blass aus. Kein schöner Anblick der Ampel- und Topfpflanzen. 

Caryota (Fischschwanzpalme) sieht man im Baumarkt. Dekorativ sind sie allemal und einen Versuch wert. 

Cattleya browningiana und Cattleya Hybriden mit mehreren nicht so riesigen Blüten. Die Handtellergroßen sind im Blumenfenster besser aufgehoben. Habe mals eine wunderschöne gehabt. Pseudobulben kennzeichnen die Pflanze.

Cephalocereus (Greisenhaupt) gibts nur als kleine Pflanze. Am, besten pfropfen, LF nicht unter 50 % auf Dauer. Schwierig, fast nicht im Handel zu finden und wenn dann nur Sämlinge. 

Cereus (Säulenkakteen) sind denkbar robust, so das sie auch warme inter überstehen dann leicht gießen. Hab sogar auf Küchenschränken schon welche überwintern gesehen ohne Wasser. haben ausgesehen wie Plastikpflanzen ohne irgend welche Schäden. 

Ceropegia linearis var woodi verträgt auch Winterwärme ganz gut. Alle Ceropegien wenig gießen sonst faulen sie. Ihre zarten Hängetriebe können sogar als Vorhang und Raumteiler genutzt werden.  Andere Ceropegien je nach Herkunft im Winter kühler halten. 

Chamaedorea elegans (Bergpalme) findet man überall auch in Gestecken und Blumenmischungen. Sie vertragen Winterwärme ganz gut wenn man ihnen 50 % Luftfeucht gewährleistet durch kalkfreies und lauwarmes Übersprühen. Sonst droht die Rote Spinne.  Aber auch unter eher schlechten Bedingungen halten sie erstaunlich lange durch. Stehen sie zu dunkel, wachsen sie sehr langsam. 

Chlorophytum (Grünlilie) robuste Zimmerpflanze bei ganzjähriger Zimmerkultur. Nicht zuviel gießen. Wurzeln im Wasserglas.

Chrysalidocarpus (Goldfruchtpalme) ältere wollen es etwas kühler bei 18 °C. Ideal in Hydrokultur. 

Chrysothemis kommen ganz gut im Zimmer zurecht. 

Cissus discolor ist aus meiner Sicht die schönste. Allerdings braucht sie Blumenfensterbedingungen auf Dauer, man kann es aber probieren. Beim Kauf Arten und Pflege erfragen. Sukkulente Formen wollen es im Winter kühler. 

Cleistocactus straußii die Silberkerze mag es zwar im Winter kühler, man kann ihn aber schon am Fensterbrett halten. Dann etwas befeuchten im Winter weil er Schrumpfingen nicht mehr wettmachen kann. 

Clivia (Klivie) mag es zwar im Sommer draußen und im Winter um 15 °C, aber auch ans Zimmer anpassungsfähig. An sich wenig Schädlingsanfällig, jedoch können Schmierläuse zwischen den Riemenblätter lästig werden, dann systemisch bekämpfen. Die Blüten meist in Orange sind Traumhaft, es gibt mittlerweile auch weiße Blüten. 

Clusia ähnelt Ficus elastica (Gummibaum) ist aber bei trockener Zimmerluft Schädlingsanfällig, im Handel oft zu finden, auch bei IKEA. 

Codiaeum (Kroton) neue Sorten halten sich teilweise ohne Probleme, hervorragend in Wohn- und Schlafräumen. 

Codonanthe braucht wie andere Gesneriengewächse ebenfalls die volle Aufmerksamkeit im Zimmer.

Conophytum luftig aufstellen, bilobe Arten halten auch Winterwärme gut aus. Ist es kühler, trockener halten. Im Hochsommer haben sie eine Ruhezeit, dann trocken halten. Frühherbst bis Sommermitte je nach Durchlässigkeit des Substrates und Wetter alle 1-2 Wochen leicht gießen. Kugelige Arten haben eine Vegetation ab Juli (am besten beim Kauf erfragen) und wollen dann mal vorsichtige Wassergaben. Ab Feber Wassergaben reduzieren und ab Ende März bis zum Sommer hinein trocken halten.  

Copiapoa kleine Arten kann man mit etws Aufmerksamkeit gut am Fensterbrett pflegen. Vom Frühjahr bis Frühsommer von unten vorsichtig gießen, im Sommer wenig gießen und von Herbst bis Spätwinter trocken halten. 

Cordyline termialis (fruticosa) bei höherer Luftfeuchte gut im Zimmer. Die anderen brauchen eine kühler Ruhezeit. 

Crassula ovata sieht man oft bei Zimmerbedingungen. Obwohl das nicht als ideal gilt, trotzdem der Geldbaum ist robust und hält sich gut. Ich hatte mal ein kleines Bäumchen und lediglich einige Schmierläuse hab ich mit Schnaps weggetupft. Mittlerweile im Herbst einen Steckling erworben, schaun ob er trotzdem Wurzeln entwickelt. Dürfte normalerweise kein Problem sein, bei Bodenwärme ab 20 °C sollte es funktionieren. 

Cryptanthus (Erdstern) ist eine ideale Flaschengartenpflanbze. Möglicherweise auch im Zimmer gut gedeihend. 

Cycas (Palmfarn) Pflanze der Urzeit ist sehr beliebt als Kübel- und Zimmerpflanze. Eine Wachsschicht schützt wenn die Luft zu trocken ist. Luftig und hell aufstellen. 

Cyclamen (Alpenveilchen) ist die Wegwerfpflanze Nummer 1. Wird viel zu warm kultivirt, Massenware, mittlerweile ganzjährig.

Dendrobium phalaenopsis (D.bigibbum) diese schöne, bekannte und verbreitete Orchidee braucht zur Blütenbildung eine Temperaturabsenkung in der Nacht auf 16-18 °C. Bei der Pflege kann  man sich an Phalaenopsis halten. Dendrobium nobilis und Hybriden brauchen es kühler. 

Didymochleana ist ein interessanter Farn fürs Zimmer, leider findet man ihn nirgendwo, im Alter braucht er sehr viel Platz. 

Dieffenbachia kennt jeder, die wunderschönen Blattpflanzen gibts in vielen Blattzeichnungen. Je mehr gesprenkelt desto mehr sehr helle Warmhausbedingungen braucht er. Verkahlen sie von unten, Handbreit über Substrat abschneiden und versiegeln. Werden sie zu groß, wie Yucca oder Schefflera, an beliebiger Stelle kappen. 

Dionaea (Venusfliegenfalle) wird auch des öfteren angeboten, gedeiht aber nur in kühlen, luftfeuchten Räumen. Dabei muß die Luftfeuchtigkeit sehr hoch. Im Zimmer ist die Herrlichkeit bald vorbei. Ganzjährig mäßig feucht halten. 

Dioscorea elephantipes ist eine sehr dekorative Knollensukkulente. Sie braucht ein Rankgestell. Nach Einzug, Knollen  bei 16-18 °C lagern.  

Dracaena (Drachenbäume) fehlen in keiner Gärtnerei, beliebte Zimmerbäume. Werden sie zu hoch einfach kappen. Sehr beliebt ist D.marginata.  

Dischidia bildet bei genügend Licht Urnenblätter und Luftfwurzeln aus, bei zu dunklen Stand fehlt die Urne. 

Doritis bzw Doritaenopsis eine seltene kleiner blütige Orchidee, wird wie Phalaenopsis kultiviert. 

Echinocactus grusonii (Goldkugel) wächst Gottseidank langsam, bestens am sonnigen Fensterbrett das ganze Jahr über, auch bei Winterwärme aufgehoben. 

Echinofossulocactus/Stenocactus (Lamellenkaktus) braucht zwar im Winter 10-12 °C, kann aber sicherlich auch ganzjährig am O/W Fenster stehen. 

Epidendrum hybriden im Handel sind dankbare Orchideen. Meist im Epiphytensubstrat zu finden. Ganzjährig am O/W Fenster gut zu halten. LF ab 45 %.

Epipremnum (Efeutute) wird im Zimmer gehalten. Schöne Ampelpflanzen. Altersformen erreichen Blattlängen von über 70 cm. Robust. 

Euphorbia Großfamilie. Der Weihnachtsstern, Christusdorn und Co gehören zu den beliebtesten Zimmerpflanzen, weil viele Wärme und trockene Luft mögen. Nur der Weihnachtsstern sollte zumindest mittlere Luftfeuchte haben. 

Ferocactus (die schönsten sind aus meiner Sicht F.latispinus und F.pilosus) Keinesfalls im Winter gießen, siehe Astrophytum. 

Ficus viele Arten bekannt. bei mir F.benhghalensis Roy und F.benjamin als Bonsai. Beliebte Zimmerbäume von klein bis groß. Der Gummibaum ist ein Klassiker.

Frailea sind eine kleine, zwergige, dekorative Kakteengruppe. Gut am Fensterbrett das ganze Jahr über. Wichtig ist ein sandiges, durchlässiges Substrat.

Gasteria kann das ganze Jahr im Zimmer stehen, sie hybridisieren mit Haworthia. Können auch im Zimmerinneren stehen, nur G.armstrongii will hell stehen. Gießt man nicht zuviel, robust. 

Geogenanthus gehört wie Cryptanthus (Erdstern) in den Flaschengarten. Traumhafte Blattpflanze. 

Gymnocalycium kommen aus verschiedenen Gebieten (Kakteen). Einige Arten sind gut am Fensterbrett aufgehoben. 

Gymnos fürs Fensterbrett: Es gibt Gymnocalycien die sich mit Notocactus Arten überschneiden und dann so wie diese gepflegt werden können, weshalb sie gut am Fensterbrett nach O/W aufgestellt werden können. Solche Arten im Sommer wöchentlich, im Winter 1-2 x im Monat gießen.

G.angelae, einzeln, gedrücktkugelig, 8-10 cm dm.

G.buenekeri, gruppenbildend, kurzsäulig, 8-10 cm dm. Mit G.horstii verwandt.

G.chacoense, kugelig, im Alter gruppig, 6-8 cm dm.

G.chiquitanum (G.hammerschmidtii) einzeln, gedrücktkugelig, 8-9 cm dm.

G.denudatum, sehr bekannt, sehr variabel. Einzeln, gedrücktkugelig, bis 8 cm dm.

G.eurypleurum, einzeln, um 10 cm dm.

G.eytianum, einzeln, gedrücktkugelig, um 25 cm dm.

G.horstii, einzeln, später sprossend, 18-20 cm dm. G.hyptiacanthum, einzeln, 8-10 cm dm. Sehr variabel.

G.marsonieri, einzeln, gedrücktkugelig um 12 cm dm. Variabel. G.megalothelos, einzeln, 8-10 cm dm.

G.mesopotamicum, einzeln, gedrücktkugelig, klein.

G.netrelianum, einzeln, gedrücktkugelig, um 5 cm dm. G.paediophilum, sprossend, kurzsäulig, 8 cm dm.

G.paraguayense einzeln, später sprossend, um 6 cm dm.

G.pflanzii, einzeln, im Alter sprossend, um 15 cm dm. Variabel. G.poeschlii, einzeln flachgedrückt, um 12 cm dm. G.pugionacanthum, einzeln, gedrücktkugelig, 10 cm dm. G.quehlianum, einzeln, flachgedrückt, um 12 cm dm.

G.ragonesei, einzeln, gedrücktkugelig, 3-5 cm dm.

G.stenopleurum (var von G.mihanovichii, G.friedrichii), einzeln, 10-12 cm dm.

G.uruguayense, sprossend, gedrücktkugelig, 10-12 cm dm.

Haworthia ist anspruchslos und hybridisiert mit Gasteria. Jährlich umtopfen sonst zeihen sich die Wurzeln zurück. Gemeint sind perlwarzige Arten. Fensterarten findet man kaum, die sind viel empfindlicher in der Pflege. 

Hibiscus kann man gut das ganze Jahr im Raum halten. Mehr als 20° C sollten es aber nicht sein, sonst werden sie Läuseanfällig. Ich habe sie im November blühen sehen. 

Hippeastrum (Ritterstern) entwickelt schöne, rote Blüten die leider nicht sehr lange im warmen Raum halten. Es gibt mit Plastik ummantelte Exemplare die ohne Wasser zur Blüte gelangen.  

Homalocladium (Bandbusch) unkompliziert, möglicherweise auch im Zimmer haltbare., obwohl er im Winter lieber 5-10 °C hat.  

Howea (Kentiapalme) verträgt gut trockene Luft, die Lichtansprüche siond auch nicht sehr hoch. Allerdings im Alter sehr groß. Anfällig für saugende Schädlinge. 

Hoya (Wachsblumen) könne sich im Zimmer gut halten. Verblühte Wachsblumen nicht wegschneiden, es kann zu einer Wiederblüte kommen. Es gibt auch Sukkulenten. 

Hyazinthen werden in sogenannte Hyazinthengläser angeboten. Wie weit das im Zimmer und wielange gut geht, keine Ahnung.

Hyophorbe (Flaschenpalme) sind dekorative Palmen, die im Alter sehr groß werden. Ganz gut zu halten, wenn man sie bekommt. 

Hypoestes (Punktblume) ist dekorativ und braucht eine höhere Luftfeuchte (nicht unter 60 % auf Dauer). Wenn sie verkahlen dann Stecklinge schneiden. 

Iresine mit den blutroten Blättern wird meist einjährig kultiviert. Gut bei Zimmerbedingungen. 

Jatropha podagrica kann  man versuche ganzjährig im Zimmer zu halten, Lieber haben sie im Winter 15 °C.

Kalanchoe sind robuste, nicht immer dekorative Zimmerpflanzen. Das Brutblatt, Pandapflanze und Flammendes Käthchen gehört dazu. Manche Arten auch bemehlt. 

Ledebouria (Scilla) ist ein kleines Zwiebelgewächs für die Fensterbank. Anspruchslos.  

Leea ist eine sehr dekorative Zimmerpflanze. Damit sie gut zur Wirkung kommt, mehrere in einen Topf setzen. Gut in Hydrokultur. 

Lithops habe ich in Kultur. Viel Sonne liebend, bei mir am SW Fenster stehend. Pralle Steine nicht gießen. Bei zuviel Wasser platzt der Körper. Dann faulen sie und sind verloren. Werden sie seitlich runzelig, gießen. Von November bis Mai nicht gießen. Neue Körper saugen alte auf, es bleibt ein Häutchen über der den neuen Körper auch behindern kann, entfernen aber vorsichtig. Spätestens wenn neue Körperchen runzelig werden, etwas gießen. L.optica im Winter etwas Feuchte geben, aber Vorsichtig. Vegetationsphase ist von Juni bis Oktober. 

Ludisia discolor (Weihnachtsorchidee) eine Orchidee die bei den Zimmerpflanzen steht. Sie kommt gut mit ganzjährigen Wohnraumbedingungen aus, sollte jedoch oft kalkfrei und lauwarm besprüht werden. Im November oft angeboten. 

Mammillaria Kugelkakteenfamilie mit den meisten Arten, etwa 400. Zimmertaugliche gibts auch, ich habe M.haageana. Siehe unten. Beliebt ist die Zuchtform von Mammillaria spinoissima.

Melocactus neue Arten im Handel halten sich gut im Zimmer. Geschützt am 11. November 2017 sogar im geschützten Freien gesehen. Unglaublich. Idealerweise aber im Winter bei Zimmertemperaturen, sehr durchlässigen Substrat und hoher Luftfeuchte halten. 

Miltonia, Miltoniopsis Hybriden im Handel lassen sich mit Aufmerksamkeit auch im Zimmer halten. Zieharmonikablätter deuten auf Pflegefehler hin. Vorsicht beim düngen, Salze können Wurzeln bei zuwenig Feuchte verbrennen. Niemals in BZ umtopfen. 

Monstera (Fensterblatt) hab ich auch in begrenzten Raum mit nur weniugen Blättern gesehen. Auf jeden Fall imposant. Große Blätter abwischen. Schlitze fehlen bei zu dunklen Stand. Luftwurzeln in Erde umleiten, nicht abschneiden. Schwarze Blätter bei zu nassen Stand. 

Neodypsis ist unbekannt aber gut im Zimmer zu haltende Palme. Im Winter hat sie es gerne kühler, aber Zimmerbedingungen könnten auch gelingen, allerdings fehlt mir hier die Erfahrung. 

Neoporteria gerocephala oder im heutigen Namen Eriosyce senilis zu finden, was ich schwachsinnig finde, ist beliebt und entwickelt rosa Blüten

Nephrolepis der Schwertfarn ist einer der zimmertauglichsten Farne. Auf Dauer jedoch mag auch er keine trocken Luft (nicht unter 50 %). Ideale Ampelpflanze im Badezimmer. 

Notocactus gedeihen gut ganzjährig am Fensterbrett. Typische Blüten erscheinen nur wenn sie im Winter etwas kühler stehen. Im Sommer wöchentlich gießen, im Winter 1-2 mal im Monat. 

Opuntia microdasys (Ohrenkaktus) in seinen verschiedenfarbene Glochiden/Areolen. Er mag zwar im Winter Kühle, kann aber auch am Fensterbrett stehen, er wird nicht höher als 60 cm. 

Pachycereus sind beliebte Keulenkakteen, die etwas näßeempfindlich sind.

Pachypodium (Madagaskarpalme) ist die ideale Zimmerpflanze. Schaut aus wie eine Mischung aus Kaktus und Palme. Verträgt Zimmerwärme und trockene Luft gut. Schwarze, schmierige Blätter  bei Pflegefehler. 

Palmen werden immer beliebter.

Paphiopedilum (Frauenschuh) hybriden sind alle tauglich für Zimmerkultur je nach Standort. Da braucht man mit reine Arten die man eh nicht bekommt herumexperimentieren. Früher dauerte eine Wiederblüte 1-3 Jahre, jetzt geht das auf jeden Fall schneller. 

Parodia chrysacanthion (1935) mit goldgelben Stacheln und gelber Maiblüte. Kugelig bis kurzsäulig und oft dekorativ bestachelt und bewollt (Scheitel oder ganzer Körper). Eine Parodie die sich mit Notocactus zusammen pflegen läßt, jedoch brauchen sie im Winter kühleren Stand, um die herrlichen sattgelben Blüten aus den Wollscheitel zu zeigen. Aber auch ohne Blüten braucht sich dieser Goldjunge nicht verstecken. Heimat sind Höhenlagen Nordwest Argentiniens, ab 2000 m.

Weitere pflegeleichte, weichhaarige Arten: P.aureispina, P.formosa, P.mairanana, P.microsperma, P.saintpieana, P.sanguiniflora (sie ist etwas näßeempfindlich). Arten mit starren Dornen gehören wie Hochlandkakteen gepflegt und sind keine Fensterbrettkakteen. 

Pedilanthus Arten sind Wolfsmilchgewächse. Mir gefallen die Stämmchen und Blättchen gut. Allerdings sollte die Luftfeuchte 50 % auf Dauer beinhalten. 

Peperomia nicht unter 50 % LF auf Dauer. Im Handel werden viele Sorten angeboten die sich ganz gut halten. Wichtig ist es zu wissen, das sie keine Näße aber eine milde Feuchte ganzjährig mögen. Sukkulente Arten brauchen weniger. 

Pereskia sind Urkakteen mit nicht zuviel Sukkulenz. Sie brauchen mehr Wärme als andere Kakteen und mindestens 50 % LF. 

Phalaenopsis über 90 % Marktanteil, beliebteste Orchideen. Unzählige Hybriden in allen Größen. Fehlen auf keiner Fensterbank. Phalaenopsis hybriden sind die unumstrittene Nummer eins in der Orchideenwelt und es gibt mittlerweile auch ein Substrat von Seramis, man braucht dann nicht mehr Rindenborke als Substrat verwenden. Phalaenopsis überschwemmen den Orchideenmarkt in allen Größen und Farben. Nach Kauf war meine Hybride ziemlich ausgetrocknet. Blätter waren schlaff, mit Hömöopathie besprüht und Topf getaucht für längere Zeit, heute (29.8.) morgens stand sie wieder stramm. Phalaenopsen werden auch als Schnittpflanze angeboten. 

Hybridenkreuzungen: P.amabilis, P.stuartiana, P.schilleriana. Sie blühen meist das ganze Jahr über, Hauptblütezeit ist Spätwinter bis Mittfrühjahr. 

Namensgebung: *phalaina* Nachtschmetterling, *opsis* ähnlich. Marcel Lecoufle (24.10.1913-13.12.2016 - starb mit 103 Jahren) der Phalaenopsispapst (Orchideenzüchter) ist für viele Hybriden verantwortlich. Die schönsten aus meiner Sicht sind: Phalaenopsis Marie-Francoise Morard, P.auteuil, P.Emilio Robba, P.Claude Monet, viele gesprenkelte P.Cacharel Typen (traumhafte Orchideen mit gelbgestreiften Blättern ) und Phalaenopsis Evasion. 

Wieviele Arten gibt es: etwa 60 reine Arten sind bekannt. 

Hydro geeignet: ja. 

Praxis: mit einer langjährigen Orchideenfreundin gesprochen. Sie topft nicht um sondern düngt flüssig. Giessen tut sie alle 2 Wochen, bzw. wenn die Farbe des Substrates hell wird. 

Philodendron wird in allen Größen angeboten, die meisten eignen sich gut für Zimmerkultur. P.scandens ist eine weit verbreitete Ampelpflanze

Pilosocereus sind azurblaue Säulen die größere Töpfe brauchen  und sich bei Fingespitzengefühl in der Wassergabe gut fürs Zimmer/Fensterbrett eignen.

Platycerium (Geweihfarn) ist ein weit verbreiteter Farn, oft im Handel zu finden. Epiphytisch wachsend. Ampelfarn. Australien bis Neuguinea. Hell bis halbschattig, im Winter bei 16 °C. Hohe Luftfeuchte geben von mindestens 50 %. Wird meist im Orchideenkörbchen gehalten. Am besten im Orchideenkörbchen in Orchideensubstrat halten. Als Ampelpflanze wöchentlich vom Haken nehmen und tauchen. Am besten monatlich etwas düngen oder organischen Dünger in die Nischenblätter stecken. Seitentriebe.

Pleiospilos legt nur dann eine Ruhezeit ein wenn es im Winter hell und kühl ist und blüht nur dann. Gießen muß man stets vorsichtig sonst fault er schneller zusammen als es einen Lieb ist, mir passiert vor etwa 20 Jahren, seither keinen gepflegt. 

Pogonantherum (Zimmerbambus) am besten in Hydrokultur halten, der schwierig ist in Erdkultur das richtige Mass an Wasser zu geben. Sehr schnellwüchsig. 

Portulacaria afra steht bei mir, auch hab ich Stecklinge bewurzeln lassen. Wie er die Winterwärme übersteht bin ich schon gespannt. Ich gieße ihn im Winter 2 mal im Monat, im Wachstum wöchentlich, mal schaun wies wird. 

Radermachera (Zimmeresche) wird auch als Bonai angeboten. Wenn Wuchshemmstoffe nachlassen unförmig. Licht in allen Regionen bieten. Empfindlich gegen Rauch. 

Rhipsalidopsis (Osterkaktus) ähnelt den Weihnachtskaktus, allerdings braucht er im Gegensatz zum Weihnachtskaktus kühlere Temperaturen zur Blütenbildung (6-10 °C).

Saintpaulia das Usambaraveilchen kennt wohl jeder, unermüdlich blühende kleine Pflanze. Nicht sprühen, da behaarte Blätter. 

Sansevieria die Schwiegermutterzunge ist eine Lieblingspflanze von mir uns steht bei mir im Zimmer. Anspruchslos wenn man nicht zuviel gießt. Es gibt auch dünne Arten.

Schefflera (Strahlenaralie) gibt es panaschiert und grün. Sie wachsen eintriebig, bis 1,5 m hoch im Topf, in der Heimat über 35 m und höher. Die grünen Triebe verholzen im Alter. Bei Standortwechsel werfen sie manchmal ihre Blätter ab. Zu groß gewordene kann man an beliebiger Stelle kappen, was auch die Verzweigung fördert. Australien und Umgebung. Hell bis halbschattig, luftig aber zugluftfrei aufstellen. Recht robust. Im Sommer auch ins geschützte Freie. Im Winter grüne um 12-15 °C, panaschierte bei 16-18 °C. Insgesamt nicht zu warm aufstellen. Gleichmäßig feucht halten, im Winter weniger gießen. Im Wachstum düngen.Umtopfen in der Wachstumsphase. Samen, Halbverholzte Kopfstecklinge, bei Bodenwärme. Schädlinge bei Pflegefehler. Steht bei mir bei Zimmertemperaturen. 

Schlumbergera (Weihnachtskaktus - 1858) Hybriden überschwemmen den Markt im Herbst. Heimat sind tropische Wälder Brasiliens. Dort epiphytisch wachsend. Meist schon mit Blütenknospen überhäuft zu finden. Gut bei Zimmerbedingungen. Sie wollen im Sommer für 2 Monate (August/September) wenig Wasser, dann blühen sie zur Weihnachtszeit zuverlässig (über 23 °C werden keine Blüten angesetzt). 2011 hatte ich kleine Stecklinge gekauft, 2014 haben sie dann das erste Mal geblüht, genau zu Weihnachten. Hell bis halbschattig aufstellen Im Sommer auch ins geschützte Freie. Im deutlichen Knospenstadium nicht mehr umstellen, dann fallen Knospen und Blüten. In der übrigen Zeit mäßig feucht halten. Umtopfen bei Bedarf im Frühjahr, in humoser Kakteenerde. Mehrere Glieder als Stecklinge nutzen. Woll- und Schmierläuse können vorkommen, aber eher droht Fäulnis durch zuviel Wasser.

Scindapsus Trebie steht bei mir im Wohnzimmer über einer mauer im Tontopf. Verlangt 2 mal die Woche Wasser. Triebe hab iuch abgeknipst und ins AQ gehängt (Anfang November 2017). Die LF sollte 60 % betragfen bei mir sicher nicht. Die im AQ bilden sicher Wurzeln und haben genug Luftfeuchte. 

Scutellaria entwickelt wunderschöne, leuchtendrote Blüten. Einen Versuch sind sie sicher Wert.

Spathiphyllum (Blattfahne) ist ein typisches Aronstabgewächs (wie auch z.B. Anubias, Anthurium und Dieffenbachia), wie man hier sieht. Schon lange bekannt, auch als Minipflanze bei OBI zu finden. Im Alter werden die Stöckerl bis 60 cm hoch. Kolumbien und andere Teile des tropischen Amerika. Oft unter großen Bäumen, deshalb gut im Schatten zu halten. Blüten sieht man das ganze Jahr über. Hell bis schattig aufstellen. Warm und luftfeucht, es wird aber auch trockenere Luft ganz gut vertragen. Zimmerpflanze, Wintergarten. Im Wachstum mäßig feucht halten und schwach düngen. Kalkfrei und lauwarm sprühen. Im Winter weniger gießen. Teilung. Braune Blattspitzen meist bei zu trockener Luft. Gut auch in Hydrokultur.

Stephanotis (Kranzschlinge) liebe ich, v.a. die schön glänzenden Blätter und duftend weißen Blüten. Einziger aber gravierender Nachteil. Zuwenig luftiger und zu warmer, sowie Lufttrockener Winterstand lassen Läuse wie ein Magnet anziehen. 

Strelizia ist der Paradiesvogel aber keine Zimmer- sondern eine Kübelpflanze.

Syngonium (Purpurtute) als Zimmerpflanze ist schwierig weil sie 60 % Luftfeuchte brauchen. In Hydrokultur lebt sie lange. Zumindest hab ich das beobachtet. 

Torenia sind schöne Ampelpflanzen mit weißroten Blütchen. Allerdings brauchen sie neben Wärme auch eine Mindestluftfeuchte von 50 %. 

Tradescantia (Dreimasterblume) ist oft im Handel zu finden, tolle Blattpflanze, Robust. Das Rotblatt (Setcreseae) wird mittlerweile zu Tradescantia gezählt, setzt sich aber weniger durch als die gestreiften Arten. Als Ampelpflanze oder Bodendecker verwendbar. Hell und luftig aufstellen, im Sommer auch ins geschützte Freie. Ganzjährig bei Zimmertemperaturen, im Winter auch kühler bei mindestens 10-12°C. Gleichmäßige Feuchte im Wachstum und düngen. Im Winter weniger gießen. Des öfteren kalkfrei und lauwarm besprühen tut ihnen gut. Kopfstecklinge wurzeln leicht im Wasserglas oder direkt in feuchter Erde. Umtopfen bei Bedarf im Wachstum. Formschnitt bei Bedarf jederzeit möglich. Schädlinge und Fäulnis bei Pflegefehler.

Uebelmannia hatte ich 3 oder 4 Jahre in Kultur, einen Liebhaber um 20 € abgekauft. Er hat lange gut am Fensterbrett überdauert, dann ist er verfault. Sie mögen sonnig und warm stehen. Im Sommer auch gut im geschützten Freien. In der Heimat von Farnen überwachsen, brauche ein durchlässiges, saures Substrat. Im Wachstum regelmäßig gut gießen, abtrocknen lassen. Öfters kalkfrei und lauwarm sprühen. Im Winter bei Zimmertemperaturen oder mindestens 15 °C sprühen, das Substrat trocken halten oder nur sehr leicht befeuchten. 

Vanilla sind kletternde Orchideen. Mit Klettergerüst begrenzbar. 

Vriesea (Flammendes Schwert) ist in vielen Hybriden im Handel verbreitet, aus einer Sicht wahrscheinlich die schönste Bromelie, mit den gestreiften Blätter und den unverwechelbaren Blütenstand. Rosettig wachsend. Epiphytenstamm, Topfkultur. Tropisches Mittel- bis Südamerika. Blüten erscheinen im Frühsommer bis Frühherbst. Hell bis halbschattig, warm und luftfeucht. Gehört ins geschlossene Blumenfenster, Hybriden womöglich Zimmertauglich. Kalkfrei und lauwarm mäßig feucht halten, sprühen und schwach düngen. Im Winter weniger gießen. Kindel wenn große genug mit Wurzelansatz. Schädlinge bei Pflegefehler.

Vuylstekeara und Cambria sind Mehrgattungshybriden die sich im Zimmer gefunden haben und mit etwas Aufmerksamkeit dort auch gut gedeihen. 

Whitefieldea braucht auch eine hohe Luftfeuchtigkeit. Selten zu bekommen, aber sicher einen Versuch wert.

Yucca hält auch Winterwärme aus, sollte dann aber hell stehen. Sonst hängen untere Blätter runter und werden gelb. Ideal ist aber ein Winterstand von 10 °C und weniger.  

Zamia, siehe Cycas.

Zamioculas (Glücksfeder - Aronstabgewächs) Sukkulente ist ein Newcomer der letzten Jahre und ist wie Phalaenopsis aufgestiegen und verbreitet. Nachdem der Topf zu klein wurde, im Herbst 2016 in einen großen Topf umgetopft. Seit März 2014 in Pflege. Bis 1 m lange Blätter in denen sie Wasser abspeichern, Rhizomwurzel. Südafrika. O/W Fenster, ganzjährig bei Zimmertemperaturen was auch gewünscht ist, denn unter 16 °C sollte er nicht stehen. Deshalb Einzug in fast allen Einrichtungen wie Büros, Spitäler, Pflegeheime usw. Keine Ansprüche an die Luftfeuchtigkeit. Leichte, milde Feuchte, nicht zu naß halten im Wachstum, bei kühlen Stand weniger befreuchten. Im Wachstum schwach düngen. Teilung, Blattstecklinge. 

Zygopetalum sind schöne Orchideen, aber keine Zimmerpflanzen.

Kakteen aus Ostmexiko, fürs OW Fenster

Kakteen aus dieser Region haben eine Besonderheit, Sie bekommen gar nicht so wenig Wasser von oben, jedoch gibts hier wahrscheinlich sehr durchlässige Böden, so dieses schnell abrinnt. Nachdem Nachttemperaturen um 20 °C herrschen (Jänner bis Dezember 15-25 °C, durchschnittlich 20,4 °C, Vera Cruz 22 °C) kann man Kakteen aus diesen Regionen im Winter bei Zimmertemperaturen halten und trotzdem kein Wasser geben (z.B. Astrophytum asterias und A.myriostigma). Mein A.myriostigma var nudum der leider mittlerweile verfault ist, bekam von November 2016 bis April 2017 bei Zimmerbedingungen keinen Tropfen Wasser und es hat ihm nicht geschadet, er ist schon geschrumpft, aber nicht wesentlich. Diese Kakteen sollte man aber darauf vorbereiten indem man im September beginnt zu reduzieren und ab November nicht mehr gießt bis Ende März. Danach gießt man wenig und steigert nach etwa 3 Wochen die Wassergaben, damit sich inzwischen Saugwurzeln bilden können. Ohne diese Saugwurzeln kann der Kaktus kein Wasser aufnehmen und sie fault möglicherweise sogar. Im Frühsommer sollte man dann mäßig feucht halten und auch mit Kakteendünger versorgen. In dieser Phase wachsen sie (Wachstum beobachten). In der Hitze/Vollsonne des Hochsommers nicht gießen. Erst wieder wenn es etwas abkühlt und bewölktes Wetter sich zeigt. Dann wieder vorsichtige Wassergaben bieten. 

Anmerkung zu Astrophytum: Alte Exemplare können sehr alt (mehrere Jahrzehnte) werden, wenn man die Wurzeln gesund halten kann. Das Wurzelwerk ist das Hauptproblem, deshalb nicht zu oft umtopfen.  

Regen in Tamaulipas: Von Dezember bis Maimitte regnet es wenig. Von Mitte Mai bis Juli regnet es mäßig. Spitzen sind im September. Ab Oktober regnet es weniger.

Regen in Vera Cruz: wie Tamaulipas, nur fallen im Sommer viele Regenfälle.

Arten aus diesen Regionen: von A-Z

Aporocactus flagelliformis

Astrophytum asterias, A.myriostigma

Ariocarpus agavoides, A.fissuratus, A.trigionus

Coryphanta greenwoodii (C.elephantidens var greenwoodii), C.georgiiC.glanduligera, C.grata, C.macromeris, C.odorata, C.pycnacantha, C.runyonii, C.salinensis C.sulcata, C.sulcolanata, C.vaupeliana, C.wohlschlageri

Echinocereus berlandieri, E.cinerascens, E.fitchii, E.parkeri, E.pentalophus, E.procumbens, E.reichenbachii, E.tulensis, E.viereckii

Epiphyllum (Disocactus) ackermannii, E.caullorhizum, E.oxypetalum, E.phyllanthoides, E.pumilum

Escobaria emskoetteriana

Ferocactus echidne, F.haematacanthus, F.pilosus, F.robustus, F.victoriensis

Grusonia dumetorum, G.schottii

Mammillaria albicoma, M.anniana, M.baumii, M.carmenae, M.centralifera, M.compressa, M.dasyacantha, M.laui, M.eriacantha, M.formosa, M.giselae, M.glassii, M.haageana, M.hemisphaerica, M.hahniana, M.klissingiana, M.macromeris, M.magnimamma, M.melaleuca, M.melanocentra, M.microthele, M.mystax, M.picta, M.pilispina, M.prolifera, M.roseoalba, M.sartorii, M.schiedeana, M.runyonii, M.schieliana, M.sphaerica, M.subducta, M.sulcata, M.sulcolanata, M.surculosa, M.viereckii M.winterae, M.zublerae

Myrtillocactus geometrizans

Neobuxbaumia euphorbiolides, N.scoparia

Neolloydia odorata

Obregonia denegrii 

Opuntia aciculata, O.dejecta, O.engelmanii, O.humifusa (auch in der Medizin ein Begriff), O.macrorhiza, O.stenopetala, O.strigil

Pilosocereus leucocephalus

Pseudorhipsalis macranthus

Selenicereus anthonianus, S.coniflorus, S.hamatus, S.pteranthus, S.spinulosus, S.testudo, S.trice.

Stenocereus pruinosus

Thelocactus bicolor var schwarzii, T.conothelos, T.garciae, T.hexaedrophorus, T.krainzianus, T.setispinus

Turbinicarpus beguinii, T.gielsdorfianus, T.saueri, T.schmiedickeanus, T.viereckii, T.ysabelae 

Winterharte Kakteen

  • Corynopuntia clavata (Regenschutz)
  • Corynopuntia imbricata (bei mir in Kultur)
  • Corynopuntia viridiflora (Regenschutz)
  • Corynopuntia whipplei (bei mir in Kultur)
  • Echinocereus davisii (bei mir in Kultur)
  • Echinocereus triglochidatus
  • Escobaria/Coryphata (bei mir in Kultur)
  • Opuntia compressa
  • Opuntia fragilis
  • Opuntia humifusa und andere winterharte, auch Hybriden (bei mir in Kultur, auch in der Medizin ein Begriff)
  • Opuntia phaeacantha (bei mir in Kultur)
  • Opuntia polyacantha (bei mir in Kultur)

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